Reiseprogramm

Reiseprogramm - USA 2013

1.Tag, Freitag 07.06.2013 Frankfurt - Las Vegas
Direktflug mit Condor ab Frankfurt bis Las Vegas in Nevada. In der atemberaubenden Show- und Spielerstadt Las Vegas mit inzwischen mehr als 2 Millionen Einwohnern werden wir am Nachmittag unsere Zimmer in einem Luxus-Hotel beziehen und am Abend die lichtdurchflutete Stadt der Illusionen auf uns wirken lassen.

2.Tag, Samstag 08.06.2013 Kingman, Fahrstrecke ca. 110 Meilen
Nachdem wir uns am Frühstücksbuffet unseres Hotels gestärkt haben, werden wir bei unserem Wohnmobilvermieter unsere Wohnmobile nach einer ausführlichen Einweisung übernehmen. Unser erstes Tagesziel ist ein großer Supermarkt in Las Vegas. Nachdem wir unsere Schränke mit Proviant aufgefüllt haben, beginnt unsere Reise.
Nach einem kurzen Besuch des Hoover-Damms werden wir auf unserem ersten Campingplatz dieser Reise, in Kingman in Arizona, die Nacht verbringen. Hier haben wir heute den ersten Kontakt mit der berühmten „Route 66“, die mit einer Gesamtlänge von ca. 2500 Meilen von Chicago in Illinois bis nach Santa Monica in Kalifornien verläuft. Acht Bundesstaaten liegen entlang dieser Straße, die zwischen 1926 und 1938 erschaffen wurde. Heute ist die „Route 66“ häufig durch Highways ersetzt worden, aber es gibt immer noch Teilstücke der klassischen Route.

3.Tag, Sonntag 09.06.2013 „Route 66“, Williams, Fahrstrecke ca. 144 Meilen
Wir hoffen, dass Ihnen die erste Nacht im gemieteten Wohnmobil gefallen hat und Sie gut ausgeschlafen seid. Eine herrliche Fahrt über Hackberry, Peach Springs und Seligman auf dem längsten originalen Teilstück der historischen „Route 66“ und dann weiter über die Interstate 40 bis Williams erwartet uns. Die kleine und sehr gepflegte Stadt hat einige der typischen Relikte der alten „Route 66“ herausgeputzt. Es gibt jedoch auch diverse Einkaufsmöglichkeiten und Restaurants. Wir übernachten 2 Nächte auf einem der besten RV-Stellplätze in Arizona, nur ca. 500 m vom Zentrum entfernt.

4.Tag, Montag 10.06.2013 Ruhetag oder aber:
Da die Stadt Williams Startpunkt der berühmten Grand Canyon Railway ist, haben Interessierte heute die Möglichkeit, mit diesem wunderbaren und historischem Zug bis zum Grand Canyon und zurück zu fahren (9:00 Uhr bis 17:45 Uhr inkl. 4 Stunden Aufenthalt am Canyon). Diese unvergessliche Zugfahrt sollte man sich nicht entgehen lassen (diese Fahrt muss separat bei uns gebucht werden).
Alle diejenigen, die an dieser Zugfahrt nicht teilnehmen, haben Gelegenheit das schöne Städtchen zu erkunden oder einfach zu relaxen!

5.Tag, Dienstag 11.06.2013 Flagstaff, Fahrstrecke ca. 160 Meilen
Eine sehr spektakuläre und abwechslungsreiche Strecke erwartet uns heute!
In der Nähe von Prescott wird uns ein kleines Gebirge mit extrem roten Felsen begeistern! Über eine gut ausgebaute Serpentinenstraße erreichen wir das touristisch voll erschlossene und bekannte Bergdorf Jerome. Weiter geht die Fahrt dann nach Sedona, einer kleinen Stadt die am Fuße eines gigantischen Red Rock Gebirges liegt.
Am Nachmittag erreichen wir die historische Stadt Flagstaff mit ca. 60000 Einwohnern. Flagstaff war einst das Handelszentrum der Holzarbeiter und Indianer und war außerdem immer ein wichtiger Punkt für die Eisenbahn.
Heute können wir am Bahnhof im 5 – 10-Minutentakt extrem lange Güterzüge, die zum Teil von bis zu 8 Lokomotiven gezogen werden und teilweise bis zu 150 Güterwagen mit sich führen, beobachten.
Wir übernachten auf einem im Wald gelegenen urigen Campingplatz.

6.Tag, Mittwoch 12.06.2013 Ruhetag oder aber:
Wir können die Stadt Flagstaff mit einem Linienbus besuchen und in der Altstadt die historischen Gebäude bewundern. Hier ist es nicht schwer sich geistig in die Zeit „des Wilden Westens“ zurück zu versetzen.

7. Tag, Donnerstag 13.06.2013 Grand-Canyon Nat.-Park,Fahrstrecke ca. 140 Meilen
Schöner geht es kaum! Wir besuchen heute 3 National-Parks.
Als erstes wird uns das Sunset Crater Volcano Natl.-Monument mit seinen Lava-Feldern und dem Vulkan-Krater in seinen Bann ziehen. Danach geht unsere Reise weiter zu den 1000 Jahre alten Wupatki-Ruinen, mit ihren braun-roten Farbeinheiten von Bauruinen, Gestein und Boden. Gegen Mittag erreichen wir den unglaublichen und sprachlos machenden Grand-Canyon National-Park. Die Straße durch den Park führt ca. 25 Meilen ständig in unmittelbarer Nähe der Canyon-Kante entlang und an diversen Aussichtspunkten lassen sich nach kurzer Wegstrecke imposante Fotoaufnahmen machen. Die vom Colorado-River geschaffenen unglaublichen Ausmaße des Canyons sind für unsere Augen unfassbar!
Wir übernachten 2 Nächte auf einem guten RV-Park nahe des Parkausganges. Eventuell fahren wir noch am Abend bei gutem Sonnenlicht in den Park zurück um den Sonnenuntergang zu genießen.

8. Tag, Freitag 14.06.2013 Ruhetag oder aber:
Wir besuchen am Vormittag noch einmal den Grand-Canyon National-Park und lassen uns noch an weiteren Aussichtspunkten von der grandiosen Landschaft gefangen nehmen. Weiterhin können Sie, bei Buchung direkt vor Ort, eine Wanderung im Grand-Canyon unternehmen, einen Hubschrauber- oder Sportflugzeug-Flug durch den Grand-Canyon machen, oder einfach die Beine hochlegen. Was auch immer, viel Spaß!

9.Tag, Samstag 15.06.2013 Walnut-Canyon, Fahrstrecke ca. 190 Meilen
Wenn Sie nun denken – nach dem Besuch des Grand Canyon gibt es bei dieser Reise keine Steigerung mehr – da haben Sie recht – aber es gibt noch zahlreiche National-Parks und Monumente, die anders sind, aber teilweise zu 100 % mit dem Grand Canyon konkurrieren können. Heute und auch morgen besuchen wir einige National-Parks, die von den großen Touristen-Strömen oftmals links liegen gelassen werden, aber unvergleichlich schön sind und die Sie nie mehr vergessen werden (sofern Sie bei unserer Tour dabei sind).
Wir verlassen den Grand Canyon und fahren auf einer landschaftlich wunderschönen Strecke und durch waldreiche Gegend (wir haben 2011 direkt an dieser Strecke einen extrem großen Hirsch mit tollem Geweih gesehen) bis Holbrook. Die 50000 Einwohner dieser Stadt, die auch an der „Route 66“ liegt, sind zum Teil die Nachfahren früherer Siedler, Händler, Cowboys oder Hopi-Indianer. Unterwegs besuchen wir den Walnut-Canyon Nat.-Park. Bei einer kleinen Wanderung sind ehemals bewohnte Indianerhöhlen im Felsen zu sehen. Außerdem gibt es noch die Möglichkeit den Meteor-Crater auf eigene Faust zu besuchen. Der Krater ist vor ca. 50000 Jahren durch den Einschlag eines riesigen Meteors entstanden (Extrakosten Eintritt 15,- $ pro Person Stand 2011). Übernachtung auf einem Campingplatz in der Nähe von Holbrook.

10.Tag, Sonntag 16.06.2013 Canyon de Chelly, Fahrstrecke ca. 190 Meilen
Eine beeindruckende aber auch einsame Fahrstrecke durch das Hopi- und Navajo-Reservat genießen wir heute. Unterwegs besuchen wir als erstes den Petrified Forest Nat.-Park. Vor ca. 225 Millionen Jahren wurde hier ein riesiger Wald von Gestein- und Lavaströmen begraben. In der Neuzeit wurden zahlreiche Baumstämme durch Wasser und Wind wieder freigelegt. Die nun sichtbaren Baumstämme sind heute versteinert und schimmern zum Teil in den tollsten Farben. Selten hat uns ein National-Park so beeindruckt! Weiter geht unsere Reise zum Canyon de Chelly Nat.-Park. Über einen Zeitraum von etwa 1000 Jahren beherbergte dieser atemberaubende Canyon vorgeschichtliche Pueblo-Indianer und diente den Navajo-Indianern später als angestammte Festung. Mit seinen steilen Wänden und den vielen Ruinen prähistorischer Behausungen, die wie Nester in hohe Felsspalten und unter Felswände gebaut wurden, ist dieser schöne Canyon ein wirkliches Denkmal für das farbenfreudige Land des indianischen Südwestens. Die Häuser der heutigen Navajo-Indianer auf dem Boden des Canyons tragen zu dieser Atmosphäre bei.
Übernachtung auf Stellplatz am Eingang des National-Parks.

11.Tag, Montag 17.06.2013 Monument Valley, Fahrstrecke 170 Meilen
Wir verlassen heute Morgen den unglaublichen Chelly Nat.-Park und nähern uns auf einer sprachlos machenden Strecke dem Monument Valley Navajo Tribal-Park. Rote Tafelberge, die wir alle schon oft in Western-Filmen gesehen haben. Durch John Ford, John Wayne und die ehemalige Marlboro-Zigarettenwerbung sind diese freistehenden Felstürme mit ihren bizarren Formen berühmt geworden. Wir übernachten 2 Nächte in einem RV-Park zwischen roten Felsen.

12.Tag, Dienstag 18.06.2013 Ruhetag oder aber:
Wer heute die Felsen aus der Nähe sehen möchte, kann an einer von einem Navajo geführten Jeep-Tour teilnehmen. Länge entweder 1,5 oder 3,5 Std. Auch kann man sich mit einem Sportflugzeug diese einmalige Landschaft von oben anschauen. Alles kann direkt vor Ort gebucht werden. Wer nichts unternehmen möchte kann die unglaubliche Aussicht vom Campingplatz aus genießen oder sich einfach im Innenpool des RV-Parks erfrischen.

13.Tag, Mittwoch 19.06.2013 Goosenecks State Park,Fahrstrecke ca. 120 Meilen
Schweren Herzens verlassen wir heute unseren traumhaft gelegenen Campingplatz und das Tal welches wir nie mehr vergessen werden! „Das Monument Valley“
Noch einmal fahren wir an einem Großteil der Felsen vorbei und erreichen nach kurzer Zeit den Goosenecks State Park. Der 1500 m hoch liegende Park bietet eine grandiose Aussicht auf den ca. 300 m tiefer liegenden San Juan River, der sich einen sehr kurvenreichen Weg durch die Felsen gegraben hat. Die vielen Schleifen des Flusses geben dem Park den Namen „Gänsehälse“ (Goosenecks). Weiter geht unsere heutige Fahrt auf aufregender und serpentinenreicher Strecke zum Natural Bridges Monument. Im Park sehen wir einige sehr gut erhaltene Felswohnungen der Indianer. Außerdem gibt es 3 natürliche Felsbrücken, die durch den Fluss und die Wasserkraft entstanden sind. In Blanding werden wir auf einem RV-Campground übernachten.

14. Tag, Donnerstag 20.06.2013 Mesa Verde Nat-Park, Fahrstrecke ca. 145 Meilen
Heute verlassen wir Utah und fahren nach Colorado. Von Blanding geht unsere Reise über Monticello bis Cortez. Die Strecke ist von Landwirtschaft geprägt. In Cortez können wir wieder einmal unsere Vorräte in einem großen Supermarkt auffüllen. Einige Meilen nach Cortez sehen wir das Eingangsschild zum Mesa Verde Nat.-Park. Der Besuch dieses Parks ist „ein Muss“! Neben fantastischer Landschaft werden wir eines der „Erbgüter der Welt“ zu sehen bekommen. Mesa Verde ist ein klassisches Beispiel der prähistorischen Architektur der Anasazi-Indianer und wir werden die unübertroffenen Felsenwohnungen zu sehen bekommen. Nach diesem Höhepunkt für unsere Augen und Sinne werden wir auf einem guten RV-Park mit Pool übernachten.
15.Tag, Freitag 21.06.2013 Durango, Fahrstrecke ca. 42 Meilen
Fast ein Ruhetag! Wir fahren nach Durango. Das hübsche Städtchen in Colorados Bergen lädt zum Bummeln und einkaufen ein. Übernachtung für 2 Nächte auf einem Campingplatz mit Pool in der Nähe von Durango.

16.Tag, Samstag 22.06.2013 Dampfzugfahrt, Ausflugstag
Wieder erleben wir ein weiteres Super-Highlight auf unserer Reise. Wir fahren in einem offenen Aussichtswagen ab Durango mit einem Dampfzug der auf der ganzen Welt bei Eisenbahn-Freunden bekannten „Durango & Silverton Narrow Gauge Railroad“. Schwer schnaufend schlängelt sich der Zug teilweise direkt am Felsen entlang und wir haben oft tiefe Einblicke auf den Animas River. Nach ca. 3,5 Std. und 50 Meilen werden wir das touristisch voll erschlossene Westernstädtchen Silverton erreichen. Nach einer Mittagspause werden wir mit einem Reisebus wieder zurück nach Durango fahren. Am Abend werden wir hier gemeinsam in einem Restaurant zu Abend essen.

17. Tag, Sonntag 23.06.2013 Ouray, Fahrstrecke ca. 70 Meilen
Heute können wir lange schlafen, denn die Strecke ist kurz! Wir verlassen unseren Campingplatz und fahren in das 70 Meilen entfernte Ouray über mehrere Pässe in atemberaubender Landschaft. Das alpine 800 Seelen Städtchen und über 2500 m hoch gelegene Ouray, dessen Name von einem Häuptling der Ute-Indianer stammt, fühlt sich als „Switzerland of Amerika“. Die Hauptstraße besticht durch seine viktorianischen Häuser – oft im Western-Stil – Die umliegenden Berge sind rotbraun. Übernachtung auf einem Campingplatz in der Nähe von Ouray.

18.Tag, Montag 24.06.2013 Moab, Fahrstrecke ca. 150 Meilen
Eine Fahrstrecke schöner als die Andere! Die heutige Strecke gehört wieder zu den besonders Guten. Unser Tagesziel ist die 4000 Seelen-Stadt Moab in Utah, die Mitte des 19. Jahrhunderts von Mormonen – Missionaren gegründet wurde. Nicht nur fromme Siedler, sondern auch viele Revolverhelden machten sich diese Stadt zu Eigen. Der berühmteste war Butch Cassady. Viele Westernfilme wurden in der traumhaften Kulisse gedreht. Wir werden 3 Nächte in einem RV-Park bleiben, der direkt am Colorado-River liegt. Heute Abend werden wir zu einer „Dinner and Boat Cruise“ erwartet. Das heißt: Nach einem sehr schmackhaften und landestypischem Abendessen im Cowboy-Style werden wir mit einem offenen Boot den Colorado-River erkunden. In der Dunkelheit werden die Felsen angestrahlt. Diese Illumination bei schöner Musik und evtl. Sternenhimmel wird bei uns als „Gänsehauterlebnis“ in Erinnerung bleiben.

19.Tag, Dienstag 25.06.2013 Ruhetag oder aber:
Heute und morgen haben Sie die Möglichkeit vom RV-Park aus die naheliegenden und wunderschönen National-Parks mit dem Wohnmobil zu „erfahren“.
1. den Dead Horse State-Park. In diesem State-Park ist zu Cowboy-Zeiten eine größere Herde Wildpferde verdurstet, daher stammt dieser Name.
2. den Canyonlands National-Park. In diesem Park befinden sich 2 tiefe Schluchten, die durch den Green- und Colorado-River geformt wurden.

20.Tag, Mittwoch 26.06.2013 Ruhetag oder aber:
3. den Arches National-Park. Für diesen Park sollten Sie sich viel Zeit nehmen! Dieser Park ist unserer Meinung nach einer der schönsten in den USA. In erster Linie ist er berühmt durch seine über 2000 Steinbögen, von denen einige vom Auto aus gut sichtbar sind, aber sehr viele erwandert werden sollten.
Die Fahrstrecke für alle 3 Parks beträgt ca. 150 Meilen.
Außerdem bietet sich an auf der Panoramastraße Highway 128 auf spektakulärer Strecke in zahlreichen Kurven den Colorado-River entlang zu fahren. Castle Rock, Fisher Towers und die Dewey Bridge sind markante Haltepunkte an dieser Strecke.

21.Tag, Donnerstag 27.06.2013 Capitol Reef National-Park, Fahrstrecke ca. 176 Meilen
Nach 3 Tagen in Moab geht es heute in westlicher Richtung weiter bis Torrey. Eine flott zu fahrende landschaftlich sehr abwechslungsreiche Strecke befahren wir heute. Die Fahrt führt uns durch den Capitol Reef National-Park, wo wir einige Abstecher über den Scenic Drive zu den schönsten Aussichtspunkten machen werden. Die Sandsteinklippen im Wüsten-Hochland des Capitol Reef Nat.-Park zählen zu den farbigsten Faltungen des Colorado-Plateau.
Unser sehr gepflegter RV-Park mit kleinem Pool bietet ein tolles Panorama.

22.Tag, Freitag 28.06.2013 Bryce Canyon National-Park, Fahrstrecke ca. 114 Meilen
Leider geht unsere Reise bald zu Ende. Aber einer der ganz großen Höhepunkte erwartet uns heute noch. Auf dem Weg zum Bryce Canyon Nat.-Park befahren wir den Scenic Highway 12. Welch eine Straße! Wahrscheinlich eine der schönsten Panoramastraßen dieser Erde. Nach ca. 100 Meilen erreichen wir den Nat.-Park und mit Shuttle-Bussen fahren wir in den Bryce Canyon. Obwohl dieser Park mit 145 Quadrat-Kilometern einer der kleinsten National-Parks in den USA ist, gehört er zu den ganz „Großen“. Die Steinskulpturen, Felsnadeln und Zinnen leuchten bei Sonnenschein in allen möglichen Rottönen aber auch in weiß oder cremefarben. Das Amphie-Theater wird uns alle sprachlos machen. Wir übernachten in einem großen RV-Park mit Restaurant und Pool in der Nähe des Parkeinganges.

23.Tag, Samstag 29.06.2013 Red Canyon und Cedar Breaks Nat.-Park, Fahrstrecke ca. 140 Meilen
Wir fahren nicht, wie fast alle anderen Touristen, vom Bryce Canyon direkt zum Zion Nat.-Park. Ein sehr lohnenswerter Umweg führt uns durch die Traumkulisse des Red Canyon und im weiteren Verlauf zum Cedar Breaks Nat-Park. Um diesen zu erreichen müssen wir noch am Navajo-Lake ein großes Lava-Feld durchfahren. Wenn wir am Canyon-Rand des Cedar Breaks ankommen, liegt uns ein riesiges vielfarbiges Amphie-Theater zu Füßen, deren Schönheit wieder einmal nicht in Worte zu fassen ist. Über die Interstate 15 fahren wir weiter in Richtung Zion Nat.-Park. Nicht weit vom Park entfernt übernachten wir auf dem einzigen 5-Sterne-RV-Park in Utah welcher landschaftlich sehr schön gelegen und ungewöhnlich gut gepflegt ist. Weil es hier so schön ist, bleiben wir 2 Nächte hier. Am Nachmittag genießen wir die Erfrischung im schönen Pool.

24. Tag, Sonntag 30.6.2013 Ruhetag oder aber Zion Nat.-Park
Unsere Wohnmobile können heute stehen bleiben. Ein Bus des RV-Parks bringt uns heute zum Eingang des Nat.-Parks. Mit Shuttle-Bussen werden wir dann zu den verschiedensten Aussichtspunkten des Parks gefahren. Der Park besticht durch seine steil aufragenden rotbraunen Felswände und die üppige Vegetation. Einige kurze und leichte Wanderungen führen zu beliebten Stellen des Parks (Es gibt jedoch auch anspruchsvolle Wanderungen für Geübte). Der Pool des luxuriösen RV-Parks wird uns am Nachmittag sicher wieder erfrischen.

25. Tag, Montag 01.07.2013 Las Vegas Fahrstrecke ca. 150 MeilenSchweren Herzens verlassen wir heute das Gebiet unseres letzten Nat.-Parks. Wir fahren zu dem Punkt zurück an dem alles begann – nach Las Vegas in Nevada. Unser heutiger RV-Park ist nur ca. 300 m vom „Strip“ entfernt, so dass wir noch den ganzen Nachmittag und den Abend Zeit haben Las Vegas unsicher zu machen. Wer Lust hat kann am Abend eine der zahlreich angebotenen Shows besuchen.

26. Tag, Dienstag 02.07.2013 RV-Verleih
Am Vormittag werden wir unsere Wohnmobile zurück geben und anschließend zum Flughafen gebracht. Rückflug Las-Vegas – Frankfurt am Nachmittag.

27. Tag, Mittwoch 03.07.2013 Ankunft Frankfurt
Eine schöne Reise ist zu Ende. Viele werden sicher sehr traurig nach Hause fahren.


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Fazit dieser Reise:
Nachdem wir (Anne und Manfred Berlinski) im Laufe unserer fast 60 Lebensjahre schon sehr viele Reisen ausgearbeitet, vorgefahren und dann auch mit einer Gruppe durchgeführt haben, waren wir nach der Vorbereitung dieser Reise der Meinung:

Diese Reise war die Reise unseres Lebens!
Noch nie hat uns eine Landschaft so gefangen, begeistert, demütig und sprachlos gemacht. Der Besuch der National- oder State-Parks sowie der National-Monumente hat uns in neue Welten geführt. Die gut ausgebauten Straßen mit extrem wenig Verkehr durch unbeschreiblich schöne Landschaften haben uns täglich aufs Neue begeistert. Die amerikanischen Leih-Wohnmobile bieten zwar nicht den Luxus wie unsere europäischen Wohnmobile, sind jedoch absolut zweckmäßig und was besonders wichtig ist – alles funktioniert fehlerfrei – Die Straßen in den National-Parks der USA sind alle gut ausgebaut, an den schönsten Stellen gibt es Parkplätze mit Aussichtspunkten und Toiletten. Häufig befinden sich auch Kioske oder Restaurants in den Parks. Jeder Park hat viele gepflegte Wanderwege und es gibt eine Tourist-Information wo man sich mit Prospekten und speziellen Andenken des jeweiligen Parks eindecken kann. Park-Ranger überwachen die Anlagen und in einigen National-Parks fahren sogar kostenlose Shuttle-Busse. Der Erhalt dieser einmaligen Natur kostet die USA ein Vermögen. Die Jahreskarte, die zum Besuch der unbedingt erhaltenswerten National-Parks und Monumente berechtigt, kostet 80,- Dollar = ca. 55,- Euro (Stand 2011). Wir fanden diesen Eintrittspreis für die gebotenen Leistungen unglaublich günstig. Während unserer Vorbereitungsfahrt hielten wir uns überwiegend in einer Höhe von 1500 – 2500 m auf. Die Höhenlagen bemerkt man allerdings kaum, da die normale Vegetation teilweise bis über 3000 m hoch reicht.

Thema Campingplätze oder RV-Parks:
Wir übernachteten, bis auf eine Nacht, ausschließlich auf ausgesucht guten Campingplätzen oder in RV-Parks. Dabei hatten wir immer Strom und Direkt-Wasser, oft auch Full Hook up, das heißt direktes Ablassen der Fäkalien und des Grau-Wassers. Außerdem hatten fast alle Plätze einen kostenlosen Internet-Zugang.

Diese Reise war einfach ein Traum! Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie uns im Jahr 2013 begleiten würden!



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