Reiseprogramm

Reiseprogramm

1. Tag, Donnerstag, den 30. 8. 2012 Reiseanfang
Unser erstes Treffen für die gemeinsame Reise in den nächsten drei Wochen ist auf einem Campingplatz an der Ardeche. Der Platz befindet sich in einer reizvollen Region nordwestlich von Orange. Der Gebirgsfluss Ardeche mündet bei Pont Esprit in die Rhone. Wir hoffen auf dieser Reise, dass wir die in uns gesetzten Erwartungen erfüllen können. Wir haben Wert darauf gelegt, dass sie von der Region Südfrankreich einen umfassenden Eindruck bekommen. Die Vielfalt der Sehenswürdigkeiten in dieser Region erlaubt es uns jedoch, nur einen Querschnitt davon auf dieser Reise zu sehen. Wir hoffen, dass wir dabei die richtigen und interessantesten Ziele für sie ausgesucht haben.

Am Nachmittag findet auf unserem Campingplatz eine Begrüßung und Vorstellung aller Teilnehmer statt.

Am Abend lernen wir uns bei einem Begrüßungsessen näher kennen.

2. Tag, Freitag, den 31. 8. 2012
Busausflug nach Pont du Gard und Avignon. Wir sehen und begehen eines der größten drei stöckigen römischen Aquädukte, das noch weitgehend erhalten ist. Von dort geht es zur ehemaligen Papst-Stadt Avignon. Die Stadt an der Loire ist von einer 4 km langen Stadtmauer umgeben, in deren inneren sich der Papstpalast befindet. Von einer noch halb erhaltenen Brücke über die Loire hat man einen sehr schönen Blick auf die Stadtmauer und den Fluss.

3. Tag , Samstag, den 1. 9. 2012
Heute machen wir wieder einem Busausflug in das Tal der Ardeche. Es geht Richtung Zentralmassiv, zum wohl am meisten fotografierten Natursteinbogen Frankreichs, dem „Pont d`Arc. Ein gigantischer natürlicher Felsbogen über den Fluss. Bei mehreren Fotostops haben wir einen grandiosen Blick in die Schluchten der Ardeche. Außerdem besichtigen wir eine Tropfsteinhöhle.

4. Tag, Sonntag, den 2. 9. 2012 (Fahrtag)
Ab jetzt müssen unsere Wohnmobile und ihre Fahrer zeigen was sie können.
Es geht über Ales in das Zentralmassiv, die „Cevennen“, in das Tal der Tarn. Die Tarn ist wieder ein Fluss mit tiefen Schluchten, wobei unser Weg aber diesmal unten durch das Tal entlang dem Fluss führt. Malerische Ausblicke verwöhnen unsere Augen. Auf einem kleinen Campingplatz werden wir übernachten.

5. Tag, Montag, den 3. 9. 2012
Von unserem Campingplatz, direkt am Ufer der Tarn, sehen wir vorbeifahrende Boote mit Touristen, welche sich durch die Schluchten des Flusses schippern lassen. Auch wir werden vom nahegelegenen Anlegeplatz aus einen solchen Bootsausflug machen, sofern es die Wetterverhältnisse zulassen. Bei dieser Fahrt ist man mit der Natur im Einklang. Mit etwas Glück sieht man seltene Tiere in einer grandiosen Landschaft. Hier darf man den Fotoapparat nicht vergessen. Nach 10 Km Bootsfahrt werden wir und das Boot auf Fahrzeuge verladen und es geht zurück zum Campingplatz. Dort lädt uns ein malerisches Bergdorf zum Spaziergang und verweilen ein.

6. Tag, Dienstag, den 4. 9. 2012 (Fahrtag)
Nach einem erlebnisreichen Tag an der Tarn geht es weiter dem Fluss entlang bis Millau. Bei Millau befindet sich die längste Schrägseilbrücke der Welt. Die Pfeiler sind 343 m hoch, (höher als der Eifelturm in Paris) Die Pfeiler wurden von dem Stararchitekten Sir Normen Foster entworfen. Über die Brücke führt die Autobahn von Paris nach Montpellier. Die Brücke ist von mehreren Aussichtspunkten zu besichtigen. Wer will, kann seine Reise zur Küste über diese Brücke fortsetzen. (Mautpflichtig)
Weiter geht es von Millau über die Autobahn in Richtung Süden, zur Küste und dann nach Carcassonne. Auf dem Weg zu unserem Campingplatz bei Carcassone fahren wir über Beziers zum „Canal du Midi“, eine der schönsten schiffbaren Kanäle Europas, dessen Bau schon Ludwig der 14. begonnen hat. Unser Campingplatz liegt in Carcassonne unweit der Altstadt „La Cite“

7. Tag, Mittwoch, den 5. 9. 2012
Wer kennt nicht die malerische mittelalterliche Stadt Carcassonne. Sie ist heute unser Ziel. Carcassonne ist die beste erhaltene mittelalterliche Festung mit Burg und einer 3 km langen doppelten Stadtmauer. (Weltkulturerbe) Die belebten engen Gassen und Bauwerke versetzen uns in eine andere Zeit. Ein besonderer Anblick bietet sich, wenn die Stadt und ihre Mauern bei Nacht hell angestrahlt werden.

8. Tag, Donnerstag, den 6. 9 2012
Heute haben wir einen wohlverdienten Ruhetag. Wer will, kann in der Burganlage bummeln oder Souvenirs kaufen. Ein Abstecher zum Canal du Midi ist zu empfehlen.

9. Tag, Freitag, den 7. 9. 2012 (Fahrtag)
Wir fahren zurück in Richtung Küste, in die Camargue. Es geht nach Narbonne und empfehlen dort, sich die sehenswerte Stadt anzusehen. Weiter geht es von dort über Beziers und Agde ans Meer. Über die N 112 erreichen wir die Hafenstadt Sete. Auch hier empfiehlt sich ein Bummel durch die kleine malerische Hafenstadt. Hier mündet der Kanal du Midi ins Meer Liebhaber von Meeresfrüchten aller Art, bes. Austern, kommen hier auf ihre Kosten. Unser Tagesziel, „Saintes Maries de la Mer“ in der Camargue erreichen wir über Montpellier, Palavas les Flots, La Grande Motte und Aigues Mortes. Aiges Mortes werden wir später mit dem Bus besuchen.

Die Strecke ist abwechslungsreich mit z. T. Meerblick und schönen Orten.

Wir werden die ersten Flamingos, Stiere und die bekannten Camarguepferde sehen.

Unser Campingplatz liegt am Ortsrand nah am Meer.

10. Tag, Samstag den 8. 9. 2012
Busausflug nach „Aigues Mortes“ und Rundfahrt durch die Camargue. An Aigues Mortes sind wir auf der Hinfahrt schon vorbeigefahren. Die alte Festungsstadt hat eine komplett erhaltene 11 Meter hohe Stadtmauer mit 11 Türmen.
Wir lernen die Camargue mit ihren Gewässern (Etangs), Pflanzen und Tieren kennen. Wir sehen Farmen und Reiterhöfe, auf welchen die beliebten Carmarguepferde gezüchtet werden. Überall werden Ausritte mit diesen Pferden in die Umgebung angeboten.

11. Tag, Sonntag, den 9. 9. 2012 (Ruhetag)
Heute können wir ein Bad im Meer genießen oder einen Bummel durch die schöne Stadt St. Maries de la Mer machen. Wenn sie Glück haben findet in der Stierkampfarena gerade ein (unblutiger) Stierkampf statt. Oder sie wandern auf dem Dach der Kathedrale mit einer tollen Sicht auf den Hafen und die Stadt. Mit dem Fahrrad oder zu Fuß geht es in die Umgebung, ans Meer oder an die vielen umliegenden Etangs (flache Binnenseen) in welchen sich hunderte von Flamingos in freier Natur bewegen.

12. Tag, Montag, den 10. 9.2012
Wieder geht es mit Bus auf Erkundungstour. Diesmal besichtigen wir Die Stadt Arles und die Festung Le Baux.
Arles ist die letzte Stadt an der Rhone, bevor diese 24 km weiter im Rhonedelta ins Mittelmeer mündet. Die geschichtsträchtige Stadt bietet viele Sehenswürdigkeiten. Das große Amphitheater wird heute auch als Stierkampfarena genutzt. Viele der Denkmäler stehen auf der UNESCO Liste des Weltkulturerbes. In Arles lebte einige Zeit der bekannte Maler Vincent van Gogh. Les Baux de Provence ist bekannt durch die größte Burgruine Frankreichs. Das Dorf gilt als eines der schönsten. Man sieht Waffensysteme des Mittelalters.
Die Festung war Zeitweise im Besitz der Familie Grimaldi aus Monaco


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13. Tag, Dienstag, den 11. 9. 2012 (Fahrtag)
Wir wechseln wieder ins Landesinnere. Es geht durch das Rhone Delta zur Saline de Giraud. Hier sehen wir Salzabbau im großen Stiel. Wer will, kann hier mit seinem Wohnmobil bis direkt auf den endlosen festen Sandstrand fahren. Wir setzen dann mit einer Fähre über die Rhone und kommen durch die Hafenstadt Port St Luis du Rhone. Über Aix en Provonce geht es in Richtung Grand Canyon du Verdon. An dem türkisfarbenen See „Lac de Ste Croix“ werden wir unseren nächsten Campingplatz in einer sehr schönen Landschaft sehen. Der Lac de Ste Croix ist ein großer Stausee, welcher von dem Fluss Verdon gespeist wird.

14. Tag, Mittwoch, den 12. 9. 2012
Mit einem Bus werden wir die grandiosen Schluchten des Grand Canyon du Verdon besichtigen. Von dort geht es in das malerische Bergdorf „Moustiers Ste Marie“. Der Ort liegt in einer besonders schönen Lage und lädt zum verweilen ein. Man sagt, auch dieser Ort sei eines der schönsten Dörfer Frankreichs.

15. Tag, Donnerstag, den 13. 9. 2012 (Fahrtag)
Unsere Route geht jetzt wieder ans Meer, in eine der bekanntesten Regionen Südfrankreichs. Wer kennt nicht die weltbekannte Hafenstadt St-Tropez. Unweit von hier werden wir für einige Tage auf einem Campingplatz unseren Ausgangspunkt für Ausflüge und Erholung haben. Von diesem Campingplatz erreichen wir per Boot Fahrrad oder Bus Ziele wie St-Tropez oder Grimaud.

16. Tag, Freitag, den 14. 9. 2012
Heute werden wir mit einem Boot ins nahegelegene St-Tropez fahren. Wir werden von Bord aus sehen, wo die „Prommis und der Jet Set wohnt. Wir erleben im Hafen die Luxusyachten der Reichen. Genießen den wunderbaren Ausblick von der Burg und machen einen Bummel durch die engen Gassen von St.Tropez. Man muss es gesehen haben.

17. Tag, Samstag, den 15. 9. 2012 (Ruhetag)
Wer will, kann am Strand baden oder auch nur die Seele baumeln lassen. Es empfiehlt sich jedoch, erneut auf eigene Faust nach St-Tropz zu fahren. Heute ist dort Markttag. Das bunte Treiben auf dem belebten Marktplatz muss man erlebt haben. Hier kann man Souveniers kaufen und möglicherweise den einen oder anderen „Prommi“ sehen.

18. Tag, Sonntag, den 16. 9. 2012
Vom Campingplatz aus gehen wir zu Fuß ins benachbarte Port Grimaud. Auch dort ist heute Markt . Wir machen mit einem Boot eine Hafenrundfahrt und sehen uns die künstlich geschaffene Lagunenstadt vom Wasser aus an. Man fühlt sich hundert Jahre zurück versetzt, wären nicht an den alten Häusern und Stegen moderne Luxusyachten. Am Nachmittag fahren wir mit einer „Bimmelbahn“ zu Ursprungsort des Hafens, nach Grimaud. Der kleine malerische Ort mit seinen verträumten Gassen und der Burgruine bietet einen wunderbaren Blick auf die Bucht von St-Tropez.

19. Tag, Montag, den 17. 9. 2012 (Fahrtag)
Nach 4 Tagen haben wir diese herrliche Region kennengelernt und es geht weiter entlang der wohl schönsten Küste Südfrankreichs, in Richtung Nizza. Die Küstenstraße mit den steil abfallenden Hängen des Esterelgebirges zieht sich mit ihren zahlreichen Windungen entlang des Meeres. Wir sehen grandiose Küstenabschnitte. Man spricht hier auch von der europäischen Luxusküste. Wir sehen die Feudalarchitektur der Belle Epoque. Bei Antibes werden wir auf unseren letzten Campingplatz dieser Reise fahren und dort mit tollen Ausflügen die nächsten Tage verbringen.

20. Tag, Dienstag, den 18. 9. 2012
Mit dem Bus geht es heute zunächst etwas abseits der Strände in das Hinterland der Cote Azur. Wir besuchen die Stadt Grasse, die Stadt des Parfums, St. Paul de Venve, ein autofreies archaisches Künstlerdorf. Hier hatte sich der bekannte Marc Chagall niedergelassen, dessen Grab sich dort befindet. Unweit von Saint Paul befindet sich die Stadt Vence. Dieser Ort thront hoch oben auf einem Felsen und hat den Charakter eines Voralpenstädtchens. Die Stadt ist von einer Stadtmauer umschlossen. Sehenswert ist die romanische Kathedrale.

21. Tag, Mittwoch, den 19. 9. 2012
Heute besuchen wir die weltbekannte Stadt Nizza. Die Stadt an den südlichen Seealpen gelegen, ist nur ca. 10 Km vom Fürstentum Monaco entfernt. Der Ort kann mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten aufwarten. In der sehr gut erhaltenen Altstadt befinden sich zahlreiche Barock, Profan- und Sakralbauten. Wir werden Nizza von unserem Campingplatz aus mit dem Zug besuchen. Wir haben dann Zeit und Muße genug, um uns diese reizvolle Stadt ausgiebig anzusehen und wer will kann nach dem offiziellen Teil die Rückfahrt individuell selbst bestimmen.

22. Tag, Donnerstag, 20. 9. 2012 (Ruhetag)
Ein letzter Ruhetag vor dem Ende der Reise wird heute noch einmal eingelegt. Wer will, kann, im hoffentlich noch warmen Mittelmeer baden gehen oder sich in eigener Regie sehenswerte Ziele in der Nähe ansehen. Die Auswahl ist riesengroß. Unter anderem bietet sich an, sich die bekannte Stadt Cannes zu besuchen. Oder einfach nur die Seele baumeln lassen und die auf der Reise gewonnenen Eindrücke auf sich wirken lassen.

23. Tag, Freitag, den 21. 9. 2012
Unser letzter Programmtag soll ein ganz besonderer werden. Wir fahren wieder mit einen Zug an der wunderbaren Küste entlang und besuchen das Fürstentum Monaco. Der Bahnhof Monaco liegt sehr zentral und so haben wir die Möglichkeit, uns die wichtigsten Sehenswürdigkeiten auf relativ kurzen Wegen anzusehen. Ob uns der Fürst direkt empfängt, können wir nicht versprechen. Das dieser Ausflug in bleibender Erinnerung sein wird, davon gehen wir aus. Monaco, die kleine Operettenrepublik, ist der am dichtesten besiedelte Staat der Welt. Gleichzeitig auch mit ein er der sichersten. Am Abend werden wir dann auf unserem Campingplatz gemeinsam einen Abschiedsabend mit Essen erleben.

24. Tag, Samstag, den 22. 9. 2012 ( letzter Tag + Abreise )
Nach dem hoffentlich gelungenen Abschlussabend werden wir heute nach dem Frühstück die Heimreise antreten. Es darf umarmt und geweint werden. Wir hoffen Sie auf einer unserer nächsten Reisen wieder begrüßen zu dürfen. Wenn das Wetter und die Urlaubskasse es noch zulassen, kann man in dieser herrlichen Region sicherlich noch einige weitere Tage verbringen


Gesamtkilometer dieser Reise ca. 1000 Km



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